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Im letzten Jahr hat es mich schon zum zweiten Mal in meinem Leben erwischt: 

Borrelien, übertragen durch einen Zeckenbiss. Die Folge davon ist die sehr unangenehme Borreliose. Diese Krankheit zu erleben macht Angst, denn schon beim ersten Schub hatte ich Taubheitsgefühle in den rechten Zehen und im rechten Bein und im Gesicht. Als dies losging, sprach ich mit niemandem darüber, denn dann hätte ich diese Sprüche hören müssen: "Du musst Antibiotika nehmen! Ich kenne da einen Fall, den hat's ganz schlimm erwischt, er leidet seit Jahren unter der Borreliose und blablabla...." Und auf diese Ratschläge hatte ich echt keine Lust. Und auf Antibiotika erst recht nicht. Als angehende Naturärztin weiss ich, dass es eine andere Lösung geben muss! Und  so habe mich vom Pflanzen- und Naturheilkundigen Wolf-Dieter Storl's Motto "Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen" inspirieren lassen.

Also forschte ich und ich wurde auf der website
www.gesund-im-net.de fündig. Ich rief dort Georg Keppler an, der mich sehr fachkundig beriet und bestellte einige pflanzliche Arzneimittel bei ihm und begann mit der Kur. Ich musste mich zuerst zurechtfinden mit dem Ablauf der Einnahme der diversen Tropfen und dem Leberzauber. Denn je nach Stadium der Krankheit, nimmt man diese Mittel anders ein. Nach einigen Tagen und einem weiteren Gespräch mit Herrn Keppler fand ich mich dann zurecht und konnte immer besser verstehen, was mein Körper jetzt gerade von mir an Unterstützung braucht. 

Was mir unterstützend sehr geholfen hat, ist eine Schwitzhüttenzeremonie. Und zwar rein darum, weil ich während einigen Stunden richtig schwitze und somit die Borrelientoxine, welche für die diversen körperlichen Beschwerden (Muskelkrämpfe, Taubheitsgefühle, stechende Nervenschmerzen usw.) verantwortlich sind, auszuleiten. Dies hat richtig gut geholfen und erstmals nach einigen Wochen (!) waren die Taubheitsgefühle an Fuss, Bein und Kopf weg. Nun hatte ich meine Therapie gefunden und konnte diese sehr unangenehme Krankheit auskurieren, bzw. die Borrelien vernichten und die Borrelientoxine ausleiten. Da dies alles nicht so rasch ging, wie ich gehofft hatte und der rote Ring rund um die Bissstelle einen Durchmesser bis zu einem halben Meter einnahm und wirklich sehr juckte und brannte, nahm ich noch weitere Hilfsmittel.


Zusammenfassung meiner an mir persönlich angewandten Naturheilkunde:
- genügend Ruhe, guter Schlaf, Bewegung, Sonne, frische Luft, gute Gedanken betreffend meiner Heilung heart
- ganz wichtig ist, den Körper immer schön warm zu halten. Denn Bakterien vermehren sich am besten, wenn man leicht kühl hat. Darum warme Fuss- und Ganzkörperbäder, 
energetisch wärmende Nahrung, heisse und schweisstreibende Tees (mit
Mädesüss-, Holunder- oder Lindenblüten) und so viel wie möglich schwitzen.
- Saunagänge habe ich bei jedem Schub angewendet und die Beschwerden waren jeweils sofort weg. Bei Borreliose geht es also vorallem um Ausleiten, Ausleiten und nochmals Ausleiten von Toxinen. Basische Ernährung hilft auch enorm. 

- entgiftendes Basenbad mit 9.0 Base (erhältlich in meinem webshop) und dazu eine Tasse schweisstreibender Tee

  hier können Sie meine anderen Erfahrungen mit dem Basenbad nachlesen 


Zusammenfassung meiner an mir persönlich angewandten Pflanzenheilkunde:
- Urtinktur Ceres Dipsacus Fullonum (Wilde Karde), 2 Monate lang
- Leberunterstützende Mittel wie die leberschützende und leberregenerierende Mariendistel oder Leberzauber, hier der Link, 6 Monate lang
- Nur im Schub: OeleKomposit als eine Art Antibiotika = Bakterien- und andere Erreger-tötendes Mittel, jedoch ohne die Darmflora zu zerstören, hier der Link
- Notakehl D5 (ein homöopathisches Antibiotika), 1 Monat lang eingenommen
- danach Borrelien-Nosode (Borrelien in homöopathischer Form eingenommen = Einnahme des Gegengiftes), 2 Monate lang eingenommen
- täglich mehrere Tassen ausgekochten Ackerschachtelhalmtee (das Kraut mind. 20 Minuten voll kochen lassen, damit die stärkende Kieselsäure sich löst und vom Körper aufgenommen werden kann), dies habe ich nur im Schub eingenommen

Diese Anwendungen habe ich 5 Monate lang gemacht. Jeden Monat wurden die Beschwerden schwächer und schwächer. Danach habe 2 Monate lang nur noch folgendes eingenommen:
- Urtinktur Scrofularia (Knotige Braunwurz) als Lymphanregendes Mittel zum Ausleiten der Gifte
- Urtinktur Ceres Dipsacus Fullonum (Wilde Karde)


Zusammenfassung der angewandten Ernährung und Nahrungsergänzung:
- Magnesium-Präparat Dolomit von Burgenstein zusammen mit Schüssler Nr. 7 hat mir besonders bei den akuten Muskelkrämpfen sehr geholfen
- gesunde und vitaminreiche Nahrung für ein gute Gesamtverfassung und Immunsystem
- Propolis-Kapseln für das Immunsystem, es wirkt zudem antibiotisch, 1 Monat lang eingenommen
- viele natürliche Phytobiotika (frischer Knoblauch, rohe Zwiebeln, Radieschen, Meerrettich, und eine im Frühling selbstangesetzte Bärlauchtinktur)
- heisser Ingwertee um den Körper warm zu halten (frischen Ingwer im Wasser kochen lassen) 
- Antioxidantien
- viel Basentee 
- Probiotika von Burgenstein (Darmflora Bakterien für die Gesunderhaltung des Darms, welcher massgeblich für unsere Abwehrkraft verantwortlich ist), 1 Monat lang eingeommen
- Activomin 
(ein Gifte-bindendes Mittel) 3 x täglich, 2 Stunden nach Einnahme von anderen Arzneimitteln und Nahrungsergänzugen, 4 Monate lang eingenommen


Seelischer und mentaler Aspekt:
Natürlich hatte ich mir auch Gedanken gemacht, was dies auf der seelischen Ebene zu bedeuten hat. Warum lade ich solche Parasiten, solch enrome Enerigesauger (im Medizinrad nennen wir sie "Tyrannen") in mein Leben ein? Die saugen mir nicht nur Energie ab, die könnten mir sogar ein richtig schweres Leben machen! Dies würde ich natürlich nicht zulassen, soweit käme es erst gar nicht. Trotzdem war es eine Tatsache: ich habe diese Parasiten in mein Leben eingeladen, sonst wären sie nicht gekommen! Meine Antwort hatte ich für mich rasch gefunden. Und jeder, der eine Krankheit eingeladen hat, muss sich diese Frage selber beantworten.


Und so ist es mit Krankheiten. Wenn Sie krank sind oder es gewesen sind, ist die Frage: warum sind Sie krank geworden? Keine Krankheit überfällt uns plötzlich aus hell-heiterem Himmel. Es gibt immer eine lange (teils lebenslange) Vorgeschichte. Was haben wir dazu beigetragen, dass sich diese Krankheit manifestieren konnte?  smiley

WICHTIG:
Diese Kur ist NICHT meine Empfehlung für mit Borrelien infiszierte Menschen. Dies ist lediglich eine Zusammenstellung der Mittel, die ich persönlich angewandt habe, als ich von einer Borrelien-Infektion betroffen war. Und ich konnte nicht den direkten Weg gehen, da es keine einheitliche Kur gibt. Ich habe selber viel Verschiedenes ausprobiert, ehe ich den Weg für mich gefunden habe.enlightened


Eine Kur ohne Antibiotika setzt voraus, dass man Vertrauen in die natürliche Selbstheilungskraft hat und es setzt auch voraus, dass man erkennt, wie es zur Infektion gekommen ist, also welche seelischen und körperlichen Ursachen dahinter liegen und die Verantwortung dafür übernimmt. Seelische Ursachen könnten z.B. zu schwache Abgrenzung gegenüber Energievampieren oder gegenüber Problemen anderer sein. Körperliche Ursachen gehen mit der Grenzsetzung einher, denn die Borreliose kann sich nur bei einem zu schwachen Immunssystem (Immunsystem = Abwehr und Grenzsetzung gegenüber unerwünschten Eindringlingen) manifestieren. Denn mit den Borrelien ist es wie mit vielen anderen Erregern: wir tragen viele von ihnen in uns. Sie haben jedoch keine Chance, wenn wir stark sind und für unser körperliches und seelisches Wohl gut sorgen. smileyheart 


Die Borreliose ist eine ernstzunehmende Erkrankung und darf nicht leichtfertig angesehen werden und die Heilung braucht Geduld und Vertrauen. 


Titelfoto "Wilde Karde", aufgenommen von Corinna Ehling am 12.02.2017
Literatur: Borreliose natürlich heilen, von Wolf-Dieter Storl

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