Heute ist einer der schönsten Tage in meinem Leben. Heute darf ich meinen 50. Geburtstag feiern. Was für ein Geschenk !!!!!! smiley

Auf diesen Tag freue ich mich seit längerer Zeit und da steckt eine sehr persönliche Geschichte dahinter, die ich nun öffentlich teilen und viel von mir zeigen möchte. Doch zuerst möchte ich einfach sagen, wie dankbar ich bin, dass ich diesen Tag bei bester Laune, bester Gesundheit, traumhaftem Leben, voller Liebe und Frieden im Herzen, gutaussehend und im Wohlstand erreichen darf. Und ich darf auf 50 schöne, intensive, lehrreiche, genussvolle, erlebnisreiche, arbeitsreiche, freudige und manchmal auch leidvolle Zeiten zurückblicken. 

Ein richtiges Menschenleben eben, mit Wechselbädern der Gefühle. Und es freut mich insbesondere, dass ich gelernt habe mit diesen Hochs und Tiefs in guter Weise umzugehen. Ich habe gelernt, das Leben so anzunehmen, mit allem, was es mir bietet. Und wenn ich ein sogenanntes «Tief» habe, mich nicht mehr mit meinen Aengsten und Sorgen zu identifizieren, sondern die Dinge aus der Distanz zu betrachten und zu reflektieren, wie ich selber zu der Situation beigetragen habe, die mir nun Sorgen macht. Und ebenso habe ich gelernt, mich zu feiern, für all das was ich erreicht habe. Ich feiere nicht nur die grossen Dinge, sondern auch scheinbare Kleinigkeiten. Ich erkenne die kleinsten Schönheiten des Lebens und bin zutiefst dankbar dafür. Und je dankbarer ich bin, je mehr Schönheit kommt in mein Leben und so kann ich noch dankbarer und noch glücklicher sein. Es ist ein Kreislauf des Glücks. Ach, mögen nur alle Menschen erkennen, wie einfach es doch ist, aus dem Leiden auszutreten und Schönheit und Freude in das eigene Leben zu ziehen. 

Ja, vielleicht denkst Du, die hat gut reden…. Ja, das habe ich heute. Doch es war für mich nicht einfach aus dem Leiden und aus dem Opfersein auszutreten. Ich brauchte Jaaaaaahre bis es mir zum ersten Mal gelang, die Verantwortung für gewisse Lebenssituationen zu übernehmen. Es war ein harter Schritt, mir einzugestehen, dass ich selber dazu beigetragen habe und so konnte keine Schuld mehr auf andere abschieben. Und ich wurde über Jahre auch immer wieder rückfällig. Immer wieder, wenn es mir mal nicht zu gut ging, habe ich die Schuld auf andere Menschen, auf den Job oder auf das Weltsystem oder auf irgendwas abgeschoben. Doch jedes Mal schaffte ich es wieder aus der Opferrolle auszusteigen. Und heute ist es so, dass ich gar nicht mehr in das Opfer und in das Leiden einsteigen kann. Zu bewusst lebe ich und zu klar ist mein Verstand geworden. 

Mit dieser Klarheit und Eigenverantwortung erschaffe ich mir mein Traum-Leben und lebe meine Träume. Es war ein langer Weg und erforderte streckenweise tägliche Disziplin an Gedankenhygiene und an loslassen von Leidensgeschichten. Und ich weiss, jede Frau und jeder Mann kann alles erreichen, was sie/er sich wünscht. Denn wenn man es denken kann, kann man es auch erreichen. Mit anderen Worten: Die Herzenswünsche, die in uns sind, können wir erreichen, denn uns sind auch die Werkzeuge für den Weg dorthin mitgegeben worden.

Doch nun zu meiner sehr persönlichen Geschichte und warum ich mich seit einiger Zeit sehr auf meinen 50. Geburtstag gefreut habe:

Ich gehöre zu den Menschen, die sehr gut innere Bilder sehen und Dinge visualisieren können. Und ich habe auch die Gabe der Hellsicht. Es ist nicht so ausgeprägt, dass ich umherlaufen kann und die Energie von Menschen, Naturwesen oder Geister usw. sehe und doch ist es genug ausgeprägt, dass ich eben genau diese Dinge und noch anderes sehe. Manchmal kann ich es auf Abruf sehen, und oft sehe ich es auch einfach ungeplant. So sehe ich manchmal auch in mein eigenes Leben hinein, in die Zukunft. Dies ist mir jedoch erst seit wenigen Jahren bewusst. Ich konnte dies erst einordnen, als ich Bücher von Menschen gelesen habe, die dieselben oder ähnliche Gaben haben.  

Und so ist die Geschichte die, dass ich als Mädchen einige Male ein inneres Bild von einer Frau sah. Eine wunderschöne und wissende Frau, so um die 50 Jahre alt. Menschen kamen zu dieser Frau, um Rat oder Heilung zu holen. Wobei nicht die Frau die Menschen heilte, sondern ihnen lediglich den Weg aufzeigte, wie sie sich selber heilen konnten. Ein Mensch kann immer nur sich selber heilen und nur wenn er bereit ist für die Heilung. Diese Frau strahlte so viel Liebe und Wohlwollen aus. Ich als kleines Mädchen hatte damals grosse Sehnsucht nach dieser Frau. In meinem Umfeld vermisste ich es, solch eine Frau zu haben, die so viel Frieden in sich hatte. Dieses Bild liess mich nie mehr los und ich wollte diese Frau eines Tages treffen und von ihr Heilung bekommen für meine Traurigkeit und Sorgen, die ich als Kind manchmal hatte. 

So vergingen die Jahre. Ich wurde erwachsen, arbeitete, heiratete, liess mich später wieder scheiden und lebte mein Leben, so gut ich es eben leben konnte. Eine grosse Sehnsucht in mir liess mich nicht los und liess mich viele Reisen machen, um die ganze Welt. Ich war immer auf der Suche. Ich suchte das Glück und das Glücklich sein. Manchmal sah ich wieder das Bild von dieser Frau und dachte, ach, wenn ich doch nur wie sie sein könnte. So gelassen und so in sich ruhend. Ich selber war viele Jahre von einer inneren Unruhe geplagt. Eine Rastlosigkeit, die mich nicht zu Ruhe kommen liess. So war ich auch immer sehr geschäftig und war immer irgendwas am Tun. Bis mich vor 10 Jahren, kurz vor meinem 40. Geburtstag, ein schwerer Erschöpfungszustand zur Ruhe zwang. Da kam ich durch einen grossen Segen in eine Herberge nähe dem Berner Oberland, wo ich mich erholen konnte. In jener Herberge bin ich dem indianischen Medizinrad begegnet. So sagte ich im Nachhinein oft, dass jener massive Erschöpfungszustand das Beste war, was mir passieren konnte, denn dadurch kam ich zum Medizinrad und beginn diese indianischen Lehren zu erleben. Ich tauchte ein, in einen tiefen persönlichen und jahrelangen Prozess. Und somit begann mein Umdenken und Umlenken auf meinen wahren und echten Herzensweg. Da habe ich gelernt auf meine Herzenswünsche zu hören und immer mehr Vertrauen in diese innere Stimme zu bekommen. Ich habe erfahren, dass meine innere Stimme IMMER Recht hat, auch wenn dies oft unvernünftig und unlogisch war und anfänglich manchmal auch nicht so aussah. 

Immer wieder fiel ich auch auf die Schnauze, weil meine Vernunft oder Ego-Wünsche sich über die Herzenswünsche stellten. Ich tat Dinge, auf die ich eigentlich null Lust hatte, nur um Anerkennung oder scheinbare Liebe zu bekommen. Doch ich erntete weder Anerkennung noch Liebe, sondern landete immer wieder im Frust, in Unzufriedenheit und Einsamkeit und immer wieder in Erschöpfungszuständen. Diese waren teilweise auch von massiven Panikattacken begleitet und ich rief einige Mal den Notarzt und zwei Mal sogar den Krankenwagen, weil ich einen Herzinfarkt vermutete und Todesängste hatte. Doch mein EKG war jedes Mal tadellos. Ich war kerngesund. Doch weil ich nicht auf mein Herz hörte, musste es eben mit Herzrasen und mit schmerzhaftem und lautem Gepolter auf sich aufmerksam machen. Das war alles. 

Die Sehnsucht nach dieser zufriedenen, anmutigen und in sich ruhenden Frau liess mich nicht los. Ich wollte so sein wie sie. Dies war mein tiefster Herzenswunsch. Und so zog dieser Wunsch Menschen, Bücher, Seminare und Situationen in mein Leben, die mich lehrten, mich meinem Leben vollends hinzugeben, mich meinem Herzensweg und Seelenplan vollends hinzugeben. Die mich lehrten, meine weiblichen Qualitäten der Hingabe, des Empfangens und des Seins zu leben. Dies war ganz schwierig für mich, da ich eine Macherin bin, also männliche Qualitäten voll ausleben kann. Und da ich mich nicht wert genug fühlte, um schöne Dinge und ein schönes Leben zu empfangen, konnte es auch nicht zu mir kommen. 

Ja, es war ein langer Weg, aber ich blieb dran und bin immer noch unterwegs. 

Und so kam es vor etwa 1 ½ Jahren, dass mir eines Tages, scheinbar aus dem Nichts heraus, klar wurde, dass ich diese Frau bin, nach der ich mich lebenslang gesehnt habe. Ich erkannte, dass diese Frau, welche ich als kleines Mädchen sah, nicht irgendeine Frau war, sondern mein Zukunftsbild. Und zwar nicht ein festgelegtes Zukunftsbild, sondern einfach nur eine mögliche Zukunft. Denn ich hätte tausende Male die Gelegenheit gehabt, einen anderen Weg einzuschlagen. Ich hätte meine Eigenverantwortung nicht übernehmen müssen und hätte im Opfer bleiben können. Ich hatte immer die Wahl. Immer! 

Und darum glaube ich auch nicht an Schicksal. Ich bin der Ueberzeugung, dass wir beim Lebensbeginn verschiedene Lebenswege vor uns haben. Die Frage ist, welchen wir gehen. Wir haben die Wahl und es gibt niemand da «oben», der uns steuert und uns unseren Weg vorgibt. Wäre das so, wären wir ohne Macht, wir wären ohn-mächtig. Doch wir sind die Schöpfer und die Erschaffer unseres Lebens und unseres eigenen Schicksals. 

Und ja, seit ich vor etwa 1 ½ Jahren erkannte, dass ich diese Frau bin, habe ich mich noch mehr auf mein weiteres Leben gefreut. Ich wusste, es wird alles einfach nur noch schöner. Und in diesen letzten 1 ½ Jahren habe ich noch ganz viel lernen dürfen, wie ich wirklich dieses innere Glück, Lebensfreude, Weiblichkeit, Liebe, Gesundheit und Wohlstand, trotz äusserer Widrigkeiten, noch tiefer erfahren kann. Zuerst innerlich und später kamen diese Dinge auch immer mehr im Aussen zu mir. Ganz nach der alten Weisheit: «Wie innen, so aussen».

Und was mich seit meinem 49. Geburtstag zusätzlich unterstützte, war die Karte, die ich damals zog. Ich ziehe jedes Jahr an meinem Geburtstag eine Karte aus dem indianischen Tarot und diese Karte ist dann gültig bis zum nächsten Geburtstag. So zog ich am 49. die Karte «Transformation». Diese Karte entspricht dem «Tod» im herkömmlichen Tarot. «Der Tod» ist die stärkste Karte bezüglich loslassen und Abfallen der Vergangenheit. Ich wusste, dass es nun endgültig Zeit ist, mich nicht mehr in Leidens- und Opfergeschichten fallen zu lassen. Ich habe mich dafür entschieden und habe dies umgesetzt. Darauf bin ich sehr stolz und so feiere ich mich heute, weil ich ausgestiegen bin, aus all den Geschichten, die mich nicht mehr weiterbringen. 

Und heute ist es so, dass ich zu dieser Frau geworden bin, die ich als kleines Mädchen sah. Die Menschen kommen heute zu mir, um Rat für ihr Leben und Eingebungen für ihre Heilung zu holen. Und ich darf diesen Menschen mit dem Wissen, dass durch mich fliesst, dienen. Und ich darf mit Menschen und an Orten zusammen sein, leben und arbeiten, von denen ich lange geträumt habe. All das ist eine grosse Ehre für mich und ich bin zutiefst dankbar dafür und gleichzeitig weiss ich auch, dass es mir nicht einfach «zufällig» in den Schoss gefallen ist. Ich weiss, dass ICH selber während vielen Jahren die Samen dazu gelegt habe, in dem ich meine Gedanken gepflegt habe und in dem ich die Samen für mein Traumleben gesät habe. Und nun darf ich ernten, was ich gesät habe.heart

Dies ist meine Geschichte zu meinem 50. Geburtstag. Ich teile sie mit Dir. Mögest Du davon inspiriert sein, wenn Dir momentan gerade etwas die Lebensfreude fehlt oder Du Dich erschöpft fühlst. Du bist nicht ausgeliefert. Es gibt Dein Traumleben. Welche Herzenswünsche und Träume hast Du? Frage Dich, wie Du dort hinkommst, und Du wirst den Weg finden. Dein Herz / Deine innere Stimme wird Dich führen. Vertraue darauf. 

Alles Liebe und gesegnete letzte 14 Tages dieses Jahres und dieses Jahrzehnts wünsche ich Dir. Nutze die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, um Dir klar zu werden, was Du wirklich willst und was Du nicht mehr willst und dann tue es, setze es um. Lebe Deine Träume. Du hast nichts Geringeres als das Allerbeste und Allerschönste verdient. 

Deine Medizin-Frau Corinna heart

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